Future Skills Parcours 2026

In Begleitung von Frau Posniak hatten wir, die Klassen BFOG.25 (Fachoberschule Gestaltung) und BKOS.25 (Kosmetiker) am 17.Juni 2026 die Möglichkeit, mal einen Schultag der anderen Art im Metall-Labor Dr. Adolf Beck zu erleben. Frau Dr. Slomma und ihr Team von der ExperimentierWerkstatt ABI LAB hatten zum Future Skills Parcours eingeladen. Zusammen mit Schülern der Sekundarschule Helene Lange wurden wir in Vierer-Teams eingeteilt und erarbeiteten in zehn verschiedenen Workshops welche Skills, also Fähigkeiten, in der Berufswelt von morgen wichtig sind. Die Workshop-Leiter waren Partner aus Wirtschaft und Wissenschaft wie Verbio, MiltitzAromatics, Folienwerk Wolfen, die Martin-Luther-Universität und die Hochschule Köthen. Dabei ging es vom strategischem Denken, über Wasserstoff herstellen und positiver Fehlerkultur bis hin zur Anwendung von KI. Im abschließenden Feedback lobten die Workshop-Leiter die aktive Teilnahme mit einem Zertifikat für jeden. Es war ein sehr interessanter Tag mit vielen neuen Erkenntnissen.

BFOG.25, BKOS.25 und S.Posniak


Foto: ExperimentierWerkstatt ABI LAB

Foto: S.Posniak

Foto: ExperimentierWerkstatt ABI LAB

Foto: ExperimentierWerkstatt ABI LAB

Ein Tag voller Emotionen

Am Dienstag, den 19. Mai 2026 besuchten wir, die zukünftigen Ergotherapeuten Klasse AERG.25, das Anhaltische Hospiz in Dessau-Roßlau und überreichten eine großzügige Spende. Bei der Ankunft starteten wir direkt mit einer Vorstellungsrunde, wo schon die ersten Tränen flossen. Wir merkten schnell, der Tag heute wird sehr emotional! Schwester Anja konnte uns jedoch schnell auffangen mit ihrer aufgeschlossenen und vor allem empathischen Art. Ein Lächeln und Lachen miteinander war trotz des schweren Themas „das Sterben“ gegeben, da sie uns auch die positiven Seiten des Hospizes aufzeigen konnte. Im Vordergrund eines Hospizes stehen besonders die Gäste und ihre Wünsche. Zwei dieser Wünsche waren zum Beispiel „Der schwedische Kaffee um 4 Uhr morgens im Krankenbett auf der Terrasse“ sowie „Drei Bratwürstchen und ein Spiegelei zum Frühstück“. Nach der Vorstellungsrunde teilten wir uns nun auf und der Rundgang begann. Einblicke konnten wir in einem Gästezimmer, im Haupt-Bad sowie im „Sternenraum“ sammeln. Hierbei prägte uns am meisten der „Sternenraum“, wo wir zuerst einmal innehalten durften und danach die Möglichkeit erhielten, eine Kerze für einen wichtigen Verstorbenen anzuzünden, sowie das Angehörige auch tun. Der „Sternenraum“ wird außerdem auch „Raum der Stille“ genannt, da von außen keinerlei Geräusche nach innen dringen. Nach der Übergabe unserer Spende an das Hospiz machten wir gemeinsam ein Erinnerungsfoto, verabschiedeten uns herzlich und traten anschließend die Heimreise an. Dieser besondere Tag wird uns noch lange in Erinnerung bleiben.

J.Rechenberg, F.Spindler (AERG.25)


 

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