Was ist wenn….die BPF.22 trainiert Notfallsituationen

Pflegende können jederzeit mit komplexen Notfallsituationen konfrontiert werden. Sei es im Krankenhaus, im Pflegeheim, in der häuslichen Pflege oder auch in privaten Situationen. Darauf konnten sich die angehenden Pflegefachkräfte der Pflegeschule BPF.22. am 16. Januar 2025 im Rahmen eines Notfalltages vorbereiten. Das Lernfeld 6 bietet dafür die Grundlage. An vier Stationen wurden verschiedene Notfallsituationen oder auch ethische Fragestellungen simuliert und bearbeitet. Dazu hatten Fachlehrerin Antje Ueberall und Fachlehrer Patrick Welzel die Räume der Pflegeschule mit entsprechenden Szenarien vorbereitet. Doch bevor es mit dem Stationslernen losging, gab es eine theoretische Wiederholung bzw. Vertiefung zum Handeln in Notfallsituationen, die für Pflegefachkräfte unerlässlich ist. Danach begann das Stationslernen. So wurde in zwei Simulationsszenarien die Reaktion auf einen plötzlichen Atemstillstand eines Säuglings auf der Kinderstation und ein Herz-Kreislauf-Stillstand auf einer Erwachsenenstation geübt. Außerhalb des Krankenhauses musste dann noch ein ertrunkenes Kind im Schwimmbad wiederbelebt werden. An einer Station sollten die Kleingruppen anhand ethischer Fragestellung eine Pro-Contra-Diskussion über den Umgang mit Angehörigen in einer Notfallsituation führen. Unterstützung für unseren Notfalltag bekamen wir aus dem Goitzsche Klinikum Bitterfeld-Wolfen von Konstanze Debul (zentrale Praxisanleiterin und Expertin für innerklinische Reanimation) und Sascha Wieprecht (Pflegefachkraft, Physician Assistance, Experte für innerklinische Reanimation). Eine Woche später rundeten zwei ehrenamtliche Notfallseelsorgerinnen des Deutschen Roten Kreuz (DRK) Bitterfeld das Thema ab. Sie gaben uns einen Einblick in die Arbeit der Notfallseelsorge und zeigten uns, wie wichtig die Unterstützung in Krisensituationen ist. Anschließend durfte jeder eine Kerze nach seinen Bedürfnissen gestalten.
Die behandelten Themen haben alle Beteiligten ein Stück wachsen lassen und bleibende Eindrücke hinterlassen. Die BPF.22 und ihr Klassenlehrer Patrick Welzel bedanken sich bei allen für die Unterstützung.

Patrick Welzel




Von Schmetterlingen bis zu Marylin Monroe

Es war wieder so weit: Die Schüler und Schülerinnen der Fachoberschule Gestaltung (BFOG.23) konnten eine ganze Kabine in der Farbtechnikwerkstatt D 252 gestalten. In Teams von zwei bis drei Schülern suchten sie sich ein Thema aus, recherchierten, entwarfen dann Skizzen und einen Farbplan, Die gewählten Themen waren z.B. Schmetterlinge / Butterfly-Effekt, Nana, Fantasieraum, Weltraumgeschichten, Zugang zur Geschichte durch Videospiele und Marylin Monroe. Dann widmeten sie sich der Entwicklung eines Gestaltungskonzeptes, das sie praktisch umsetzen wollten. Sie wendeten verschiedene Übertragungstechniken an und voilà: Jetzt sind die Werke (die gestalteten Kabinen) fertig zum Bewundern und Staunen. Und wie es auch im professionellen Künstlerbereich üblich ist, darf auch eine Kurzbeschreibung ihrer Raumgestaltung nicht fehlen. Auch diese formulierten die Schüler selbstständig. Klassenlehrer und Fachlehrer Christian Doil: „In jeder freien Minute kamen die Schüler, um zusätzlich an ihren Kunstwerken zu arbeiten. Sie sind sehr motiviert. Parallel zu der Raumgestaltung fertigten die Schüler übrigens noch einen eigenen Stilkundehefter zur Baugeschichte von der Griechischen Antike bis zur Moderne mit eigenen Skizzen und Zeichnungen an.“

PS: Die Wandmalereien sind noch bis Ende Februar 2025 in der Farbtechnikwerkstatt D 252 zu sehen.

Redaktion







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